Ab Mitte November kam die bereits Ende Oktober spürbare Marktbelebung voll zum Tragen; ihr Ausmaß hatte jedoch niemand vorhergesehen. Die Werke erhöhten ihre Preise gegenüber dem Vormonat je nach Abschlusszeitpunkt, Werk und Sorte um € 25 bis über € 40 pro Tonne. Wer im Berichtsmonat November zu früh seinen Schrott verkauft hatte, musste sich mit geringeren Preiserhöhungen zufrieden geben. Bei späteren Abschlüssen konnten die Verkäufer unter anderem von der verstärkten türkischen Schrottnachfrage in Europa ab dem Ende der 45. Kalenderwoche profitieren. Über die Auftragslage bis mindestens zum Ende dieses Jahres äußerten sich die Werke sowohl im Lang- als auch im Flachstahlbereich zufriedenstellend. Die Schrottnachfrage war entsprechend erfreulich und die Lieferanten konnten alle angebotenen Mengen verkaufen. Mehr